Oberkurzheims geografisch höchste und niedrigste Punkte

Die Gemeinde Pöls-Oberkurzheim befindet sich im Pölstal im österreichischen Bundesland Steiermark, in der Nähe von Judenburg. Sie liegt unweit der südlichen Ausläufer der Rottenmanner und Wölzer Tauern, sowie der Seckauer Alpen. Zu den höheren Bergen im Gemeidegebiet zählen der Geigerkogel mit 1402m, der Gerschkogel mit 1231m, der Falkenberg mit 1158m, der Raningerkogel mit lediglich 945m und der Wetzelsberg mit 1276m.

Der höchste Punkt der Gemeinde Oberkurzheim ist die Wildingerhöhe, welche sich auf 1721m Höhe befindet, unmittelbar an der Grenze zu Sankt Oswald-Möderbrugg und Gaal. Den tiefsten Punkt des Gemeindegebiets bildet mit 790m die Gemeindegrenze zu Pöls und Gusterheim.

Die Gemeinde ist umgeben von einer Landschaft, die geprägt ist von glazialen Formen, Endmoränen und Hügeln aus der letzten Eiszeit und tief in den Eiszeitschotter eingraben, windet sich der Fluss Pöls, aus den Niederen Tauern, durch das Tal.

Rottenmanner und Wölzer Tauern

1008807Sie zählen zu einer Untergruppe der Zentralalpen in den Ostalpen und zusammen mit den Radstädter Tauern, den Schladminger Tauern und den Seckauer Tauern, bilden die Rottenmanner und Wölzer Tauern die Großgruppe der Niederen Tauern, die östlich an den Hohen Tauern anschließen. Die Rottenmanner Tauern bilden den nordöstlichen Teil, und die Wölzener Tauern den zentralen und südlichen Teil, der Untergruppe. Die Rettlkirchspitze ist mit 2457m der höchste Gipfel. Die Niederen Tauern wurden im Mittelalter werden die Berge von verschiedenen Seiten als Ennstaler Alpen und Murtaler Alpen bezeichnet, später etablierte sich der Begriff Tauern.

Die Seckauer Tauern

Die Seckauer Tauern zählen ebenfalls zu der Untergruppe der Zentralalpen in den Ostalpen und bilden den östlichen Teil der Niederen Tauern und werden durch die Täler von Ingeringbach und Liesing begrenzt.

Endmoränen

Endmoränen oder Stirnmoränen sind eine wallartige Aufschüttung von Gesteinsmaterial am Ende eines glazialen Gletschers, die dann entstehen, wenn sich Abschmelzungen und Eisnachschub am Ende des Gletschers im Gleichgewicht befinden. Die Moräne zeichnet demzufolge die Linie eines Gletscherstillstandes.