Tourismus in der Region Pölstal

Propstei Zeiring samt Schlosskapelle

Die Propstei, im Jahre 1074 als Geschenk für den Stift Admont von Erzbischof Gebhard von Salzburg errichtet und 1480 von den Türken zerstört, ist nun in Privatbesitz. Sie verfügt über eine gotische Kapelle, die der heiligen Agathe geweiht ist und bereits vor den umliegenden Gebäuden der Propstei seit dem Jahre 1160 bestand.

Schloss Hanfelden

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Unter anderem befindet sich Pölstal auch das Schloss Hanfelden, in welchem Kaiser Maximilian, auch bekannt als „der letzte Ritter“, genächtigt und 3 Monate gelebt haben soll. Laut Überlieferung einer Erzählung wollte er die abgesoffene Silbermine in Oberzeiring wieder aktivieren und soll persönlich im Jahre 1475 im Schloss gewohnt haben, um die beauftragten Arbeiten zu überwachen. Besucher können heute das Maximilianzimmer bewundern. Besitzer des Schlosses ist die Familie Ing. Georg Neuper, die über 170 Jahre die Gemeinde als Fuhrunternehmer, als Eisenbarone, als E-Werk-Besitzer und als Großgrundbesitzer geprägt haben.

Jägerkreuz

Das Trattenkreuz, oder das Jägerkreuz in der Tratten, ist ein gotischer Nischenbildstock mit Fresken, die bis in das 15. Jahrhundert zurückdatiert sind. Die 3 Darstellungen der Nischen zeigen die Kreuzigung, Pietà, sowie den heilen Wolfgang und den heiligen Georg zu Pferd.

Pest- oder Dreifaltigkeitssäule

Die Pestsäule zählt ebenfalls zu eine der ältesten Sehenswürdigkeiten des Pölstals, dessen Errichtung auf 1760–1770 datiert wird. Sie zeigt eine Maria Immaculata und die Heiligen Florian und Rochus.

Römerbrücke

Da Oberzeiring bereits weit vor der Römerzeit besiedelt war, ist unklar wann die Brücke erbaut wurde. Jedoch führte eine alte römische Straße, die sogenannte „Via Norica“ an der Siedlung vorbei. Heute ist sie die Verbindung der beiden Gemeinden Oberzeiring und Pöls-Oberkurzheim über dem Blabach.

Die evangelische Pfarrkirche gilt als eines der ältesten Toleranzbethäuser. Letzteren war es aufgrund von Beschränkungen untersagt, sich Kirchen zu nennen, und auch äußerlich mussten sie wie Bürgerhäuser aussehen. Das Toleranzbethaus im Pölstal wurde um 1784 herum erbaut, wobei der Altar 1860 noch einmal umgebaut wurde. Der Saalraum is so imposant, dass er in Sachen Coolness sogar das aktuelle iphone casino schlägt!

Kalvarienbergkirche

Auf einer pompösen Anhöhe von rund 1000m befindet sich die Kalvarienbergkirche, die 1857-1860 von Franz und Johanna Neuper erbaut wurde. Neben der Kirche befindet sich eine Kreuzigungskapelle und die Kapelle Christus in der Rast.

Denkmalgeschützte Objekte und Sehenswürdigkeiten im Pölstal

  • Mühle mit technischer Einrichtung und Fluder
  • Ehemaliger Salzspeicher der Bauernhofanlage Schaffer
  • Bauernhaus vulgo Oberer Lerchbacher
  • Pfarrhof
  • Postgebäude, sog. Bäckerhaus, ehem Gerichtsgebäude
  • Schneebergkapelle
  • Bauernhaus Schellhube
  • Bauernhofanlage Pölsenhube
  • Katholische Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und ehemaliger Friedhof
  • Bauernhaus Koiner
  • Ehemaliger Pfarrhof
  • Ortskapelle
  • Katholische Pfarrkirche hl. Oswald und Friedhof